Im BBK am 24.11.2009: Vortrag zu Publikationslisten als hochschulweiter Dienst

Ein Wochenrücklick würde diesmal erbärmlich ausfallen, denn ich habe   in den vergangenen Tagen leider nichts für das Fortkommen des MA-Konzeptes tun können. Daher lasse ich es besser und schaue lieber gleich mit der kommenden Woche  in die Zukunft. Ab  morgen habe ich definitiv mehr Zeit  für bibliothekarische Dienstleistungen bzgl.  Literaturverwaltungsysteme und ihre Nutzer.

Sehr gespannt bin ich auf Najko Jahn und seinen Vortrag im BBK am Dienstag.  Der Mitarbeiter der UB Bielefeld (und IBI-Absolvent“ wird nämlich über „Persönliche Publikationslisten als hochschulweiter Dienst – Theorie und Praxis“ sprechen. (Zum Abstract) Das Vortragsthema passt, im wahrsten Sinne des Wortes, wie die Faust aufs Auge der Deckel auf den Topf zu meinem MA-Projekt.  Erstens sind Literaturverwaltungssysteme selbstverständlich  ideale Hilfsmittel zur Erstellung und Pflege von Publikationslisten. Zweitens spielen Bibliotheken als Betreiber- und Anbieterinnen von Publikationsdatenbanken sowie  nicht zuletzt im Zuge der Open-Access-Bewegung  mit institutionellen Repositories,  de facto eine Hauprolle auf diesem Gebiet. Insofern ist  der Dienst „Persönliche Publikationsliste“ ein genuin bibliothekarischer, respektive er sollte es aus meiner Sicht sein.  Mal sehen, inwiefern in der  Vorstelltung der „praktischen Strategien“ die Bibliothek  eingebunden ist  und wie eine konkreter Workflow dafür aussieht / aussehen könnte. Schließlich müssen die WissenschaftlerInnen die bibliograph. Daten u.U. liefern, selbige müssen aufbereitet, (sofern noch nicht geschehen) strukturiert  damit  die Listen  effektiv generiert werden können. Es stellt sich ferner  die Frage nach den Anreizen (möglichst einfach zu handhabende und vielfältige  Nachnutzbarkeit, z.B. zur Einbindung auf der persönl. Website etc.), welche ein zentraler Dienst für  Publikationslisten für alle Beteiligten, Personen wie Institutionen, hat bzw. hätte, der den Aufwand rechtfertigt. Vor allem die WissenschaftlerInnen müssen da wohl überzeugt werden…

Ich werde auf alle Fälle vom Vortrag  berichten.

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