Citavi – das Angebot der HU kurz im Überblick

Die Humboldt-Universität zu Berlin (HU) hat – wie eine wachsende Anzahl anderer Hochschulen auch – unlängst eine Campuslizenz von Citavi erworben und bietet somit den Hochschulangehörigen die Möglichkeit Citavi ohne Einschränkung zu nutzen. In Zusammenspiel mit dem Citavi Picker ist das Tool, in Anbetracht der vielfältigen Funktionen und Personalisierungsmöglichkeiten, nicht von ungefähr so populär im akademischen Bereich. Damit steht  Citavi  im Markt der kommerziellen Literaturverwaltungsysteme – zumindest hierzulande so mein Eindruck -  auf Augenhöhe zu Thomson Reuters Klassiker Endnote

Die Universitätsbibliothek der HU Berlin (HUB) stellt die Literaturverwaltung Citavi in ihrem Online-Tutorial zur Informationskompetenz im Kapitel “Informationen verarbeiten” vor. Sehr schön ist die Bereitstellung einer Einstellungsdatei, zugeschnitten auf HU-Spezifika:

Die notwendigen spezifischen Voreinstellungen enthalten für den Citavi-Einsatz im HU-Netz folgende Vorgaben:

  • von der Standardinstallation abweichende Auswahl und Reihenfolge der Bibliothekskataloge und Datenbanken
  • Zugangsdaten für lizenzierte Datenbanken
  • Einstellungen für den ISBN-Download (zur Datenübernahme/Ergänzung), die einen internen Link im aktuellen Fenster “Verfügbarkeitsrecherche” öffnet
  • Importfilter für die Datenübernahme aus Bibliothekskatalogen und Fachdatenbanken

Dementsprechend fiel die Entscheidung auch nicht sonderlich schwer, welches Literaturverwaltungsprogramm ich für meine Magisterarbeit verwende. Ich werde meine Erfahrungen an dieser Stelle peu a peu dokumentieren…

Da die HUB derzeit an ihrem neuen Webauftritt, gestaltet mit dem CMS  Plone in der Version 3, bastelt, war eine Suche nach “Citavi” auf den neuen Seiten ergebnislos. Viele Links verweisen noch auf ältere pre-plone-Teilbereiche und so ist das besagte Online-Tutorial, zwar auf der Startseite verlinkt,  unter einer separaten Domain aufzufinden. Vielleicht sollte man in der Übergangszeit für die “UB-Web-Suche” besser alle Seiten im Domainbereich http://(www.)**.ub.hu-berlin.de/** mit einschließen und nicht nur eine Recherchemöglichkeit in der Ploneinstanz vorhalten – Stichwort: Ausnutzung der sitespezifischen Googlesuche. Diese ist beispielsweise auf der zentralen HU-Website möglich, über die man auch weiterführendes Schulungsmaterial (ein Beispiel) der AG Elektronisches Publizieren zu Citavi für Autoren, abgelegt auf dem edoc-Server, findet.

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