Matti Stöhr

Mein Profil – Bibliothekswesen, Geschichte, Open Science, …

Institutionenauswahl, Pre-Tests, Klassifikationsupdate – Der Wochenrückblick 01.03-12.03.2010

Im Zuge der Konzeption und Umsetzung einer Datenbank, mit deren Hilfe ich die Untersuchung bibliothekarischer Websites durchführen will, habe ich nun tatkräftige Unterstützung. Die Modellierung und Implementation von Datenbank, Eingabeformular und Abfrage-/Analyseinstrumentarien leistet ein HU-Kommilitone aus der Ínformatik.  Damit auch nichts dem Zufall überlassen wird, habe ich bis kurz vor dem BID-Kongress 2010, meine theoretischen (Ziel-)Vorstellungen und bisherigen Erfahrungen von bzw. mit Bibliotheksservices für Literaturverwaltung in einer Reihe von Vorab-Tests überprüft.

Begrenzung der Auswahl der bibliothekarischen Institutionen

Meinem ursprünglichen Anspruch eine umfassende, alle Bibliothekstypen des wissenschaftlichen Bibliothekswesens berücksichtigende Untersuchung durchzuführen, werde ich leider nicht gerecht werden können. Eine nachvollziehbare,  argumentative Begründung für die (Nicht-)Berücksichtigung von Institutionen aus den Bereichen der Fachhochschul- und  Spezialbibliotheken habe ich beim besten Willen nicht finden können. So werde ich diese in der systematischen Recherche ausklammern müssen. Einige werden dennoch mit Sicherheit Erwähnung finden…

In wesentlicher Maßgabe der Mitgliedschaft im Deutschen Bibliotheksverband – Sektion 4 (Wissenschaftliche Universalbibliotheken) stehen bis dato an der Zahl 109 bibliothekarische Institutionen bzw. deren Internetauftritte auf der Untersuchungsliste – die Deutsche  Nationalbibliothek,  mit der Herzogin Anna AmaliaBibliothek eine reine Forschungsbibliothek, 25 Regionalbibliotheken (sämtliche Staats- und Landesbibliotheken sowie zehn Regionalbibliotheken welche gleichzeitig auch Universitätsbibliotheken sind,  63 Universitätsbibliotheken, drei Zentrale Fachbibliotheken (eine davon ist auch UB) sowie sechs Verbundeinrichtungen. Ich hoffe keine vergessen zu haben, ein abschließender Checkup steht noch aus…

Pre-Tests

Die Voruntersuchung wurde an zehn (fast) willkürlich ausgewählten bibliothekarischernWebsites durchgeführt. Zwei Aspekte durchbrachen die hier angebrachte Willkür. Zum ersten erfolgte bewusst ein typübergreifender Test, der eine bzw. die  Nationalbibliothek, eine Verbundeinrichtung, zwei Regionalbibliotheken plus eine RB, die gleichzeitig auch Universitätsbibliothek ist, drei „reine Universitätsbibliotheken, eine Forschungsbibliothek sowie eine Zentrale Fachbibliothek umfasste. Zum zweiten habe ich mich vorab entschieden im Rahmen der UB’s sogleich die Webseite der UB der HU Berlin auf ihrre Services für Literaturverwaltung zu untersuchen. (Ich werde in einem weiteren Blogpost zeitnah darauf eingehen und anhand dessen mein generelles methodisches Vorgehen genauer skizzieren, ein paar Einblicke habe ich im Bezug auf Citavi bereits im vergangenen Oktober an dieser Stelle notiert). Die Pre-Tests waren sehr aufschlussreich und haben mir gezeigt, dass ich mit meinen Vorüberlegungen grundsätzlich auf dem richtigen Weg war/bin. Ohne zu viel verraten  zu wollen:  Schon hier war bzw. werden  deutliche Unterschiede im Dienstleistungsspektrum sichtbar. Es drängen sich für mich eine Reihe von Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Bibliotheken auf. Auch dazu schreibe ich zu einem späteren Zeitpunkt genaueres.

Anpassungen in der Klassifikation

Mein theoretisch-klassifikatorischer Ansatz ist in meinen Augen grundsätzlich richtig. Das ist  ein Ergebnis der  stichprobenartigen Analyse der zehn Websites. Natürlich muss diese sich erst noch in der richtigen Untersuchung bewähren. In den Grundkategorien hat sich nichts geändert. Dennoch habe ich einige Anpassungen bzw. Klassenerweiterungen, welche die Dienstleistungsformen noch präziser erfassen, vorgenommen. So gibt es in der Regel nun eine dritte Klassifikationsebene.

Eine letzte Revision wird es bis Ende März noch geben. Diese dritte Version wird dann meine finale sein…

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