Arbeiten mit Mendeley I – Erste Schritte und öffentliche Publikationsammlung zu “Reference Management”

Über die Feiertage beschäftige ich mich ein wenig mit Mendeley. Ich bin einfach ins kalte Wasser gesprungen, habe mir einen Account angelegt, die entsprechende Software installiert und einfach losgelegt. Eine Installation von Mendeley Desktop war notwendig, da man direkt im Web anscheinend keine strukturierten bibliographischen Daten importieren kann, sondern Dokumente manuell hinzufügt. Das fand ich schon etwas irritierend. Auch bei der Desktopversion habe ich eine Weile gebraucht, bis ich die Importfunktion gefunden habe. Dort ist es nämlich genau umgekehrt. So verbirgt sich hinter der Funktion “Add Documents” das Importieren aus unterschiedlichen Dateiformaten (u.a. BibTeX, RIS, XML …), ein manuelles Hinzufügen von bibliographischen Daten, habe ich dort jedoch noch nicht entdeckt…

Dafür ist das Einrichten von sogenannten “Shared Collections” umso schöner, um Literaturlisten mit der Community zu teilen. Ich habe sogleich eine öffentliche Literatursammlung zum Thema Literaturverwaltung unter dem englischen Schlagwort “Reference Management” angelegt. Diese spiegelt de facto meine bisherigen Rechercheergebnisse für meine Magisterarbeit wieder und baue ich, auch gern durch Hinweise, weiter aus. Der RSS-Feed für diese Sammlung ist auch in “Literaturverwaltung im Fokus” eingebunden.

Auf dem ersten Blick ist Mendeley für mich in Sachen Literaturverwaltung eine Ergänzung zu den mächtigeren Citavi, Endnote und Co -  zum kollaborativen Austausch von Literaturhinweisen und -listen.  So ist dieses Tool offensichtlich auch gedacht, eine Kommunikationsnische zu besetzen. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt

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5 Responses to “Arbeiten mit Mendeley I – Erste Schritte und öffentliche Publikationsammlung zu “Reference Management””

  1. März 25th, 2010 | 08:08

    [...] >> Arbeiten mit Mendeley – Erste Schritte und öffentliche Publikationssammlung zu “Re… [...]

  2. März 26th, 2010 | 07:37

    [...] Arbeiten mit Mendeley I – Erste Schritte und öffentliche Publikationsammlung zu “Reference … RT @rabisnah: #Mendeley nur für eine Kommunikationsnische (Matti Stöhr: http://ow.ly/1qIXm)? Da ist doch wohl ein größerer Wurf geplant! (tags: twitter_automatisch Mendeley citavi matti_stöhr 03/2010 2010 literaturverwaltung) [...]

  3. März 27th, 2010 | 08:59

    Den (aus meiner Sicht) springenden Punkt von Mendeley hast du gar nicht erwähnt, nämlich die Möglichkeit, Volltexte seiner eigenen Artikel öffentlich verfügbar zu machen. Das bietet meines Wissens sonst kein anderes Literaturverwaltungssystem.

  4. März 27th, 2010 | 10:42

    Hey Martin,

    so unmittelbar sichtbar als eigene vordefinierte Accountkategorie wie bei Mendeley, mag die Einbindung eigener Veröffentlichungen bzw. einer persönlichen Literaturliste bei anderen Literaturverwaltungssystemen nicht implementiert sein. Jedoch müssen die Volltexte auch bei Mendeleyauf einem anderen Server / Repository o.ä. liegen, denn sie werden lediglich mit Links eingebunden…
    Natürlich hätte ich noch viel mehr erwähnen können / sollen – Mendeley stellt sich nämlich wahrlich, mächtiger heraus als zunächst gedacht (durch Wordplugin etc.). Ich sollte endlich mal “zweite”, “dritte” und mehr Schritte gehen und diese dokumentieren… ;-)

  5. März 30th, 2010 | 14:46

    Das mit den Links geht natürlich auch, aber mit dem Desktop Client kann man auch PDFs auf den mendeley.com-Server hochladen, die dann (ob legal oder nicht) auf der Profilseite zum Download bereitstehen – so wie z.B. bei http://www.mendeley.com/profiles/martin-de-la-iglesia/ ;-)

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