Arbeiten mit Mendeley I – Erste Schritte und öffentliche Publikationsammlung zu „Reference Management“

Über die Feiertage beschäftige ich mich ein wenig mit Mendeley. Ich bin einfach ins kalte Wasser gesprungen, habe mir einen Account angelegt, die entsprechende Software installiert und einfach losgelegt. Eine Installation von Mendeley Desktop war notwendig, da man direkt im Web anscheinend keine strukturierten bibliographischen Daten importieren kann, sondern Dokumente manuell hinzufügt. Das fand ich schon etwas irritierend. Auch bei der Desktopversion habe ich eine Weile gebraucht, bis ich die Importfunktion gefunden habe. Dort ist es nämlich genau umgekehrt. So verbirgt sich hinter der Funktion „Add Documents“ das Importieren aus unterschiedlichen Dateiformaten (u.a. BibTeX, RIS, XML …), ein manuelles Hinzufügen von bibliographischen Daten, habe ich dort jedoch noch nicht entdeckt…

Dafür ist das Einrichten von sogenannten „Shared Collections“ umso schöner, um Literaturlisten mit der Community zu teilen. Ich habe sogleich eine öffentliche Literatursammlung zum Thema Literaturverwaltung unter dem englischen Schlagwort „Reference Management“ angelegt. Diese spiegelt de facto meine bisherigen Rechercheergebnisse für meine Magisterarbeit wieder und baue ich, auch gern durch Hinweise, weiter aus. Der RSS-Feed für diese Sammlung ist auch in „Literaturverwaltung im Fokus“ eingebunden.

Auf dem ersten Blick ist Mendeley für mich in Sachen Literaturverwaltung eine Ergänzung zu den mächtigeren Citavi, Endnote und Co –  zum kollaborativen Austausch von Literaturhinweisen und -listen.  So ist dieses Tool offensichtlich auch gedacht, eine Kommunikationsnische zu besetzen. Ich bin gespannt, wie sich das entwickelt

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