Kategorie: IBI

Nach dem IBI: Neues Jahr – Neues Glück

Vor fast genau einem Monat habe ich die letzte  Prüfung im Rahmen meines damit abgeschlossenen Magisterstudiums der Bibliothekswissenschaft sowie der Neueren / Neuesten Geschichte absolviert.  Schließlich habe ich mit der vorgestrigen Übergabe diverser Schlüssel an meine motivierte Stud. Hilfskraft-Nachfolgerin Kristin Reinhardt,  das Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI) und damit auch die  HU Berlin als meinen langjährigen Studien-, Arbeits- und gewissermaßen auch Lebensort nun (vorerst?) verlassen. Ein eigenartiges Gefühl der Wehmut stellte sich durchaus ein. Insgesamt kann ich auf eine richtig spannende,  intensive Unizeit zurückblicken, welche am Dienstag, 04.01.2011, mit einem schönen Ereignis beschlossen wurde: Im Rahmen des Berliner Bibliothekswissenschaftlichen Kolloquium durfte ich unter dem Titel „Mehr als Citavi-Schulung und EndNote-Campuslizenz. Über die Vielfalt bibliothekarischer Dienstleistungen für Literaturverwaltung“ (Abstract) zu meinem Magisterarbeitsthema sprechen, welches mich auch weiterhin begleiten wird. Sowohl der Vortrag – die Folien sind stelle ich nach Bearbeitung noch online bei Slideshare einsehbar – als auch die anschließende Ausstandsrunde war sehr gut besucht. Ich habe mich sehr über die Resonanz gefreut. Ein großes Dankeschön an alle die dabei waren!!!

So heißt es nun das Vergangene zu verarbeiten und  neue Herausforderungen anzunehmen.  Auf Stellensuche bin ich schon eine Weile und hatte auch schon interessante (Auswahl-)Gespräche. Noch ist nichts in „Sack und Tüten“, aber die Perspektiven entwickeln sich…

Abseits der „Anstellungsentwicklungen“ wird mir durchaus nicht langweilig. Das sieht man ja auch hier anhand dieses Weblogs. Der berufliche Schnitt kommt gut gelegen um  an dessen Design und Funktionalitäten zu schrauben. So habe ich u.a. das WordPress-Plugin  BibTeX-Importer von Martin Fenner installiert und werde dieses  genauer unter die Lupe nehmen… Wie bereits angekündigt erfolgt ebenso eine genauere Betrachtung von Citavi 3 für die kommende Ausgabe von LIBREAS.  Die vorhandene Freizeit und Freiheit machen es außerdem möglich, dass ich mich nun wieder intensiver den Bibliotheksservices für Literaturverwaltung, v.a. den Aktivitäten für eine zentrale Informationsplattform, widmen kann. In naher Zukunft folgen dazu mehr Informationen und Gedanken…

In diesem Sinne heißt es für mich noch mehr als sonst:  Neues Jahr – Neues Glück.

Nicht zuletzt wünsche ich aber auch allen AutorInnen und LeserInnen in der Biblioblogosphäre und in der Fachwelt darüber hinaus alles Gute für 2011!!!

Endlich abgeschlossen – Bibliothekarische Dienstleistungen für Literaturverwaltung in Magisterarbeit analysiert

Am vergangenen Montag habe ich meine Magisterarbeit mit dem Titel „Bibliothekarische Dienstleistungen für Literaturverwaltung. Eine vergleichende Analyse des Angebots wissenschaftlicher Bibliotheken unter besonderer Berücksichtigung der Nutzerperspektive“ bei meinen Gutachtern eingereicht.  Im Abstract heißt es:

„Die Literaturverwaltung ist ein integraler Bestandteil des wissenschaftlichen Arbeitens. Zur Erleichterung und Effektivierung dieser Tätigkeit existiert mittlerweile ein vielfältiges Angebot an elektronischen Literaturverwaltungssystemen. Die Nutzung wird angesichts wachsender Funktionsmöglichkeiten sowie verfüg- und nachnutzbarer bibliographischer Daten attraktiver. Gleichzeitig ist ein zunehmender Unterstützungsbedarf bei Anwendern erkennbar. Wissenschaftliche Bibliotheken agieren hier verstärkt als Serviceanbieter. Die vorliegende Arbeit leistet mit einer funktionsorientierten, klassifikatorischen Systematisierung des Servicespektrums sowie einer aus Nutzersicht vorgenommenen empirischen Untersuchung von 109 Bibliothekswebsites, einen Diskussionsbeitrag zum Überblick, zur Einschätzung und zur Verbesserung der gegenwärtigen bibliothekarischen Dienstleistungspraxis für Literaturverwaltung.“

Nun gilt es für mich aus zweierlei Gründen das Gutachtervotum geduldig abzuwarten. Erstens geht es selbstverständlich um die Bewertung eine Prüfungsleistung als Teil des Studienabschlusses. Zweitens ist die Publikation auf dem edoc-Server der HU mit einer Gutachterempfehlung verknüpft.

Unabhängig davon steht mir als – ungebundener – Verfasser meines Wissens  die Verwertung frei, so dass ich eine Publikation in jedem Fall anstrebe.  Unter welchen Modalitäten wird sich noch zeigen. Dass es eine Open Access-Variante sein wird, mindestens  „Individual Self Archiving“ auf meiner Website, steht für mich außer Frage.

De facto läuft also gerade der Peer Review-Prozess, den ich vor einer  vollständigen Publikation auch abwarte. Dennoch  möchte ich mit der sofortigen Veröffentlichung von Inhaltsverzeichnis und Einleitung eine Art Preview und ersten Austausch zeitnah ermöglichen.

Zum Dokument (PDF)