Literaturverwaltung als Treffpunktthema auf der AGMB-Jahrestagung 2010

Vom 27.-29.09. findet in Mainz die diesjährige Jahrestagung der Arbeitsgemeinschaft für Medizinisches Bibliothekswesen e.V. (AGMB) statt. Im Vorjahr hatte sich die Veranstaltungsform “Treffpunkt AGMB” bewährt, so dass diese wieder in das Programm aufgenommen wurde. Erfreulicherweise beschäftigt sich eines der Schwerpunkte mit Bibliotheksservices für Literaturverwaltung. Im medinfo-Weblog spezifizierte Oliver Obst gestern das Themenspektrum:

 ”Treffpunkt 5: Literaturverwaltung (Software, Schulungen, Infomaterial, Service)
    Verschiedene Programme (Citavi, EndNote, Reference Manager, RefWorks, Zotero usw.) werden mittlerweile verbreitet eingesetzt.Welche Erfahrungen, auch vergleichend, gibt es mit den einzelnen Anwendungen ?Welche Lizenz- und Finanzierungsmodelle kommen zur Anwendung ?Welche Schulungen werden vor Ort angeboten ?Wird eigenes Infomaterial zur Verfügung gestellt, und wie könnte man dieses nachnutzen ?Welche Serviceleistungen zur Literaturverwaltung bieten Bibliotheken zusätzlich an?”

Hier interessiert mich zu gegebener Zeit folgendes:

  • Wie kam es zur Berücksichtigung des Themas? War die Umfrage von Thomas Stöber der Auslöser?
  • Wie ist die Resonanz auf diesen Treffpunkt? Wer beteiligt sich aktiv?
  • Welche Aspekte, positive wie negative Erfahrungen sind bersonders in der Diskussion
  • Welchen Diskussionscharakter hat der Treffpunkt? Gibt es neben informativen Gesprächen zum gegenseitigen Austausch hinaus auch konkrete Abspraachen zu Kooperationen?

In diesem Sinne freue ich mich darauf den einen oder anderen Bericht zu lesen, oder direkte Stimmen zu vernehmen. In jedem Fall sei allen TeilnehmerInnen auch unabhängig von diesem Spezialthema eine anregende Veranstaltung gewünscht.

Endlich abgeschlossen – Bibliothekarische Dienstleistungen für Literaturverwaltung in Magisterarbeit analysiert

Am vergangenen Montag habe ich meine Magisterarbeit mit dem Titel “Bibliothekarische Dienstleistungen für Literaturverwaltung. Eine vergleichende Analyse des Angebots wissenschaftlicher Bibliotheken unter besonderer Berücksichtigung der Nutzerperspektive” bei meinen Gutachtern eingereicht.  Im Abstract heißt es:

“Die Literaturverwaltung ist ein integraler Bestandteil des wissenschaftlichen Arbeitens. Zur Erleichterung und Effektivierung dieser Tätigkeit existiert mittlerweile ein vielfältiges Angebot an elektronischen Literaturverwaltungssystemen. Die Nutzung wird angesichts wachsender Funktionsmöglichkeiten sowie verfüg- und nachnutzbarer bibliographischer Daten attraktiver. Gleichzeitig ist ein zunehmender Unterstützungsbedarf bei Anwendern erkennbar. Wissenschaftliche Bibliotheken agieren hier verstärkt als Serviceanbieter. Die vorliegende Arbeit leistet mit einer funktionsorientierten, klassifikatorischen Systematisierung des Servicespektrums sowie einer aus Nutzersicht vorgenommenen empirischen Untersuchung von 109 Bibliothekswebsites, einen Diskussionsbeitrag zum Überblick, zur Einschätzung und zur Verbesserung der gegenwärtigen bibliothekarischen Dienstleistungspraxis für Literaturverwaltung.”

Nun gilt es für mich aus zweierlei Gründen das Gutachtervotum geduldig abzuwarten. Erstens geht es selbstverständlich um die Bewertung eine Prüfungsleistung als Teil des Studienabschlusses. Zweitens ist die Publikation auf dem edoc-Server der HU mit einer Gutachterempfehlung verknüpft.

Unabhängig davon steht mir als – ungebundener – Verfasser meines Wissens  die Verwertung frei, so dass ich eine Publikation in jedem Fall anstrebe.  Unter welchen Modalitäten wird sich noch zeigen. Dass es eine Open Access-Variante sein wird, mindestens  “Individual Self Archiving” auf meiner Website, steht für mich außer Frage.

De facto läuft also gerade der Peer Review-Prozess, den ich vor einer  vollständigen Publikation auch abwarte. Dennoch  möchte ich mit der sofortigen Veröffentlichung von Inhaltsverzeichnis und Einleitung eine Art Preview und ersten Austausch zeitnah ermöglichen.

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